Tag des offenen Denkmals im

Bahnhof Binolen

am Sonntag, 12. September 2010 von 13:00 – 17:30 Uhr

 

Ø  Besichtigung des historischen Stellwerks und der Ausstellung zur Geschichte der Hönnetalbahn

Ø  Fahrten mit dem „Schienenfloh“

Ø  Kinderprogramm

Ø  Präsentation von Teilen der Modellanlage mit dem neuen Modul „Binolen“

Ø  Kaffee und hausgemachter Kuchen

… und

Sonderfahrten mit dem historischen Schienenbus durchs Hönnetal zum VRL-Tarif!

Fahrplan

Fröndenberg

11:37

-

-

Neuenrade

12:35

14:35

16:35

Menden

11:45

13:45

15:45

Garbeck

12:43

14:43

16:43

Lendringsen

11:51

13:51

15:51

Balve

12:46

14:46

16:46

Binolen

11:59

13:59

15:59

Binolen

13:15

15:15

17:15

Balve

12:10

14:10

16:10

Lendringsen

13:23

15:23

17:23

Garbeck

12:14

14:14

16:14

Menden

13:30

15:30

17:30

Neuenrade

12:24

14:24

16:24

Fröndenberg

-

-

17:40

Fahrpreise

Mit der VRL-Fahrkarte (z.B. dem 9-Uhr-Tagesticket) können Sie auch mit den planmäßigen Zügen der Hönnetalbahn fahren. Wer nur Schienenbus fahren will, zahlt im Zug 5,00 € (Erw.) bzw. 3,00 € Kinder. 

 

1.116 km in 4 Tagen - die große Ostfrieslandfahrt der DGEG mit unseren Schienenbussen

Es war eine schöne, aber auch anstrengende Fahrt. Vom 13. - 16. Mai waren die Schienenbusse des Förderverein Schienenbus e.V. Menden für eine Mehrtagesfahrt der außergewöhnlichen Sorte gechartert worden. Die Deutssche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) - ein Deutschlandweit tätiger Verein - nutzte die Fahrzeuge für eine große Rundfahrt durch das Emsland und Ostfriesland.

Dabei ging es aber nicht um rein touristische Aspekte. Der DGEG ging es vor allem darum unbekannte und z.T. stillgelegte Gleise zu befahren. Dabei kamen neben der DB ganze 9 weitere Bahngesellschaften und Museumsbahnen ins Spiel. Diese mussten natürlich erst einmal um ihre Genehmigung gebeten werden, was zum Glück in keinem Fall ein Problem war. Danach galt es die Fahrpläne dieser Bahnen mit dem Fahrplan der DB abzustimmen. Alles in allem eine Vorbereitungszeit von rund einem Jahr von der Idee bis zur Fahrt.

So ging es 13. Mai zunächst von Dortmund nach Osnabrück und weiter nach Bersenbrück zur kleinen Privatbahn nach Ankum, die schon länger keinen Zug mehr gesehen hat. Weiter führte die Fahrt nach Cloppenburg und von da auf die Güterstrecke nach Friesoythe. Dort wurden die rd. 50 Fahrgäste mit dem Bus über den Küstenkanal gefahren, um dort an einer Fahrt ins Moor teilzunehmen und mit einem Zug der Ammerland-Saterland-Museumsbahn nach Ocholt-Westerstede zu fahren. Der Schienenbus nahm zwischenzeitlich den Weg über Oldenburg und holte die Fahrgäste später in Ocholt Westerstede ab. Gegen 20:30 Uhr endete die Fahrt in Norden, wo die Gäste bereits von den Aktiven der dortigen Museumsbahn begrüßt wurden. Der Schienenbus nahm hier für die nächsten Tage Quartier.

Der Freitag führte auf die wiedereröffnete Strecke von Abelitz nach Aurich zum dortigen Windkraftanlagenhersteller Enercon. Die an eine Straßenbahn erinnernde Strecke stellte die Schienenbusmannschaft auf eine Geduldsprobe. Die vielen Bahnübergänge ließen nur eine Schrittgeschwindigkeit zu. 

Da war es schon eine Abwechslung abends noch an die Norddeicher Mole zu fahren und damit einen der nördlichsten Punkte in der Vereinsgeschichte erreicht zu haben.

Beschaulich war es am Samstag auf der Küstenbahn von Norden nach Dornum, von wo es weiter per Bus nach Harlesiel ging. Dieser Tag stand im Zeichen der Insel Wangerooge und seiner Inselbahn. Während die Reisegruppe die Insel und ihr sonniges Wetter genoss, pendelte unser Schienenbus zur Freude der heimischen Bevölkerung wie in alten Zeiten zwischen Dornum und Norden. Auch hier zählte der Schienenbus früher zum Alltag.

Die Rückfahrt am Sonntag führte auf die Hümmlinger Kreisbahn von Lathen nach Sögel. Die Bahn führt unter der Transrapidstrecke hindurch, ist aber auf Grund der schlechten Gleislage teilweise nur noch in Schrittgeschwindigkeit zu befahren. Landschaftlich bot der Hümmling jedoch herliche Ausblicke.

Über Meppen, Haselünne und Essen (Oldenburg) führte die Reise dann zurück ins Ruhrgebiet, wo man sogar 10 Minuten vor Plan ankam.

Erleichtert aber auch stolz können die Aktiven des Förderverein Schienenbus feststellen, dass das mehr als 50 Jahre alte Fahrzeug tadellos gefahren ist. Es gab nicht eine technische Panne. Auch organisatorisch lief die Fahrt perfekt.

An dieser Stelle möchten wir uns vom Förderverein Schienenbus e.V. bei allen beteiligten Bahnen und Museumsbahnen für die herzliche Aufnahme und vielfältige Unterstützung bedanken und zwar speziell bei:

Diese Fahrt zeigte eindrucksvoll, was unser Hobby machen kann, wenn alle an einem Strang ziehen - jede Menge Spaß! 

Hier nun noch einige Fotos von der Fahrt.

Auf der Strecke Norden - Dornum im einsamen Haltepunkt Westerende

Am Bf. Dornum. Von hier ging es mal weiter nach Esens

In den Westen Wangerooges ging es mit der Inselbahn am 15. Mai.

Auf der Strecke von Lathen nach Werlte passiert der Schienenbus die Transrapidstrecke

Reizvolle Landschaft prägt die Hümmlinger Kreisbahn

Endpunkt Sögel. Der Streckenzustand ließ die Weiterfahrt nach Werlte nicht zu.

Kleinbahnromantik in Haselünne...

Nicht minder reizvoll - der Verlauf der Strecke bis Essen (Oldenburg).

 

Jahreshauptversammlung 2010

Balve-Binolen. Zahlreiche Vereinsmitglieder konnte der 1. Vorsitzende des Fördervereins Schienenbus e.V. (FSB), Dr. Dietmar Schröder, am Freitag im Bahnhof Binolen zur Jahreshauptversammlung begrüßen.

Zunächst erstattete Dr. Schröder den Rechenschaftsbericht. Er bezeichnete rückblickend das Jahr 2009 für den FSB als ein sehr erfolgreiches Jahr. Der Förderverein hat das Aussengelände an der ehemaligen Ladestraße des Bahnhofs Binolen vom Eigentümer Musikprofessor Michael Schmoll angemietet.

Mit dem historischen Schienenbus wurden 21 sehr schöne Fahrten absolviert, das waren sechs Fahrten mehr wie geplant. Etwa 25 % der Sonderfahrten waren Eigenfahrten. Für die anderen Fahrten war der Schienenbus gechartert worden, u.a. von der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG), aber auch von Privatleuten für z.B. Geburtstagsfeiern. Mit der Anzahl der Fahrten sei die Belastungsgrenze für die engagierten Vereinsmitglieder und auch für die alte Fahrzeugtechnik erreicht. Jede Fahrt bedeute auch einige Tage Vor- und Nacharbeit u.a. um den Nostalgie-Expreß aufzurüsten, zu warten und zu säubern. Insgesamt bezeichnete der Vorsitzende das Jahr 2009 als ein gelungenes Vereinsjahr ohne größere Probleme.

„Finanziell sind wir gesund, obwohl das Projekt Schienenbus enorme Kosten verursacht“, so Dr. Schröder. Erfreulich sei, dass letztes Jahr wieder zahlreiche Spenden dem gemeinnützigen Verein zugeflossen sind. So hatte der leider viel zu früh verstorbene Eisenbahnfreund Thomas Krause aus Neuenrade darum gebeten, dass anstatt persönlicher Zuwendungen Spenden an den Förderverein Schienenbus gemacht werden sollten.  Die beiden Kassenprüfer Barbara Hampe und Volker Nietzold bescheinigten eine korrekte Kassenführung. Ihrem Abtrag auf Entlastung des Vorstandes folgten die Mitglieder einstimmig.

Johannes Schmoll informierte über die geplanten Fahrten des „Roten Brummern“ in diesem Jahr. Am 17.April startet der historische Schienenbus in Neuenrade zu einer Ruhrgebietsrundfahrt über interessante Nebenstrecken. Ziel ist das Kulturdenkmal der Route Industriekultur „Zeche Zollverein“. Eine Mehrtagestour zu verschiedenen Museumsbahnen in Ostfriesland steht vom 13. bis 16.Mai auf dem Programm. Selbstverständlich gibt es auch wieder die seit Jahren beliebten Hönnetalfahrten, dieses Jahr in Verbindung mit einem Besuch der Landesgartenschau in Hemer. Am 12.September erfolgt eine Beteiligung am „Tag des offenen Denkmals“ in Verbindung mit einem Familienfest auf dem Bahnhofsgelände Binolen.

Der Förderverein Schienenbus betreibt mit seinem historischen Schienenbus eine nicht zu unterschätzende Imagewerbung für die Hönnetalbahn und darüber hinaus für die gesamte Region Hönnetal.

 

Neues Buchungsverfahren

Mit der neuen Saison führt der Förderverein Schienenbus e.V. Menden auch ein neues Buchungsverfahren ein. Künftig kooperieren wir mit der Eifelbahn Verkehrsgesellschaft mbH, einem der großen Veranstalter von Eisenbahnreisen aller Art und auch unser Eisenbahnverkehrsunternehmen. Was sich genau ändern wird, geben wir mit der Veröffentlichung des diesjährigen Programms bekannt, was in wenigen Tagen der Fall sein wird.

 

Fit für die neue Saison...

...werden unsere Fahrzeuge momentan gemacht. Die Tische im 796 802 werden momentan frisch gestrichen und aufgearbeitet. Auch technisch wurde - trotz der Kälte - einiges an länger geplanten Arbeiten ausgeführt.

 

 

Brummt auch 2010 unter Burg Klusenstein her - unser Schienenbus!